Payment Services Law Blog | GÖRG Blog

Anerkennung der Online-Identifizierung - Großer Fortschritt für den Zahlungsverkehr

Anfang Februar 2014 hat das Bundesministerium der Finanzen das erste Online-Identifizierungsverfahren genehmigt (Osborne Clarke hat WebID Solutions GmbH, Berlin, dabei beraten). Dieses neue Verfahren ist eine große Bereicherung für den eCommerce-Markt in Deutschland, weil es die Identifizierung nach dem Geldwäscherecht ohne Medienbruch erlaubt.

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Was ist eigentlich eine Mobile Wallet? Versuch einer (nicht-juristischen) Definition

Es gibt eine sehr große Anzahl von Definitionen von Mobile Wallets von Industrieverbänden, vom European Payment Council und von zahlreichen Autoren. Nach Lektüre soll nachfolgend der Versuch unternommen werden, die wesentlichen Elemente zu erfassen.

Ein Mobile Wallet ist eine auf einem mobilen Endgerät gespeicherte Softwareapplikation, über die das mobile Endgerät für mindestens eine der drei nachfolgenden Funktionen genutzt wird:

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EuGH: Verfahren des Überweisungsauftrags mit Unterschrift ist ein Zahlungsinstrument

Der EuGH hat in einem aktuellen Urteil verschiedene Begriffe der Zahlungsdiensterichtlinie ausgelegt. Der EuGH vertritt unter anderem den Standpunkt, dass der Begriff des Zahlungsinstruments, der als Zahlungsauthentifizierungsinstrument in das deutsche Recht übertragen wurde, das Verfahren beleggebundener Überweisungen mit Unterschrift umfasst. Damit stellt sich der EuGH gegen die von der deutschen Regierung und auch die ganz überwiegend in der deutschen Literatur vertretene Auffassung, wonach ein Zahlungsauthentifizierungsinstrument stets die Verwendung personalisierter Sicherheitsmerkmale wie PIN und/oder TAN voraussetzt.

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Wie grenzen sich PSD II und die SecuRe Pay Empfehlungen der EZB gegeneinander ab, oder ergänzen sie sich?

Das Verhältnis der Vorschriften zur internen Organisation und zur Sicherheit von Zahlungsdiensten der zweiten Zahlungsverkehrsrichtlinie (PSD2) und der SecuRe Pay Empfehlungen dürfte sich zukünftig wie folgt darstellen:

Die PSD2, die seit dem 24. Juli 2013 im Entwurf vorliegt, ist noch in nationales Recht umzusetzen. Sobald die Richtlinie verabschiedet ist, wird eine Umsetzungsfrist von voraussichtlich zwei Jahren laufen.

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