Kategorie SEPA DE

  • POS und eCommerce-Abwicklung über Zahlungsauslösedienste und technische Dienstleister nach der PSD2

    Es ist die Absicht der EZB und des ERPB (Euro Retail Payments Board), mit Instant Payments die Geschwindigkeit von Zahlungen in der Europäischen Union erheblich zu steigern. Heute dauert es in der Regel einen Geschäftstag, bis eine Zahlung den Empfänger erreicht. Mit Instant Payments soll die Gutschrift “in real time”, 24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr, stattfinden. Das Verfahren wird voraussichtlich ab 2018 verfügbar sein – möglicherweise mit einer EU-gesetzlichen Verpflichtung der Zahlungsdienstleister, es durchzuführen.

    Ein „Use Case“ von Instant Payment könnte es sein, damit im eCommerce oder am Point of Sale (POS) eine einfache und schnelle bargeldlose Zahlung Zug-um-Zug zu gewährleisten, so dass auch Garantien für zeitverzögerte Zahlungen (z.B. bei Kreditkarten) entfallen können. Zur Abwicklung wird es aber eines dazwischen geschalteten Dienstleisters bedürfen, der Händler und Online-Banking verknüpft. Für die Abwicklung von SEPA Instant Payment ist es also von erheblicher Bedeutung, die Regeln zur Zahlungsabwicklung über solche dritten Dienstleister unter der PSD2 zu betrachten und zu berücksichtigen.

    Autor Datum 19.02.2016 Kategorien ,

  • Die Kommission hat am 9. Januar 2014 einen Vorschlag für eine Verordnung zur Ergänzung der SEPA-Verordnung vorgelegt, mit dem sie die bisher zum 1. Februar 2014 zwingend durchzuführende Umstellung von Überweisungen und Lastschriften auf die SEPA-Verfahren um sechs Monate auf den 1. August 2014 verschieben möchte.

    Autor Datum 12.01.2014 Kategorien

  • Die Umstellung des bisherigen Lastschrifteinzugs auf das SEPA-Lastschriftverfahren erfordert von Unternehmern vor allem technische Umstellungen und Umstellungen von internen Abwicklungsprozessen. Daneben müssen Unternehmer aber auch verschiedene Vorgaben der SEPA-Verordnung sowie der vom European Payment Council (EPC) erstellten Regelwerke des SEPA Core Direct Debit Scheme Rulebook und des SEPA Business to Business Direct Debit Scheme Rulebook (EPC-Regelwerke) einhalten.

    Autor Datum 06.01.2014 Kategorien

  • Mandate für Lastschriften, die im Zusammenhang mit im Internet abgeschlossenen Verträgen eingeholt werden, liegen Händlern oft allenfalls in Textform vor (“Internetlastschrift”). Die Frage, ob Internetlastschriften ab dem 1. Februar 2014 aufgrund der dann ausschließlich gültigen SEPA-Regularien unzulässig sind, ist nicht mit letzter Sicherheit zu beantworten. Banken und Zahlungsinstituten (“Zahlungsdienstleister”) die ihren Kunden, insbesondere E-Commerce-Unternehmen, für die Abwicklung von Lastschriften ein in der Praxis effektiv durchführbares Verfahren ermöglichen möchten, stellt sich die Frage, ob und inwieweit bei Ermöglichung eines solchen Verfahrens eigene rechtliche Risiken bestehen.

    Autor Datum 13.06.2013 Kategorien ,

  • Die Online-Zahlung per Lastschrifteinzug im E-Commerce (“Internetlastschrift”) ist ein für Endkunden und E-Commerce-Händler in Deutschland beliebtes und sehr häufig genutztes Zahlverfahren. Die Ankündigung der zwingenden ausschließlichen Nutzung der SEPA-Lastschrift durch Zahlungsinstitute und die hierzu durch die EU erlassene SEPA-Verordnung hat insbesondere bei E-Commerce-Händlern die Befürchtung hervorgerufen, dass die Zahlung per Internetlastschrift künftig nur noch unter der Voraussetzung einer handschriftlich durch den Endkunden unterzeichneten Autorisierung des Lastschrifteinzugs möglich sein wird. Die Fraktionen der CDU/CSU und FDP (“Koalitionsfraktionen”) haben sich nunmehr im Rahmen des Erlasses des SEPA-Begleitgesetzes im November 2012 zur Rechtslage bezüglich des Internetlastschriftverfahrens geäußert und (scheinbar) eine Lösung für die weitere praktikable Verwendung dieses Verfahrens aufgezeigt.

    Autor Datum 22.01.2013 Kategorien ,

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